Was kostet eine externe Sicherheitsfachkraft? Eine transparente Übersicht für KMU

Als Unternehmer in Österreich stehen Sie vor der gesetzlichen Verpflichtung, eine Sicherheitsfachkraft (SFK) zu bestellen – unabhängig von der Größe Ihres Betriebs. Doch was bedeutet das finanziell? In diesem Beitrag erfahren Sie transparent, wie sich die Kosten für eine externe Sicherheitsfachkraft zusammensetzen und warum diese Investition in die Sicherheit Ihres Unternehmens langfristig sogar Kosten sparen kann.
Die Grundlage: Präventionszeit nach dem ASchG
Die Kosten einer externen Sicherheitsfachkraft basieren in Österreich primär auf der gesetzlich vorgeschriebenen Präventionszeit gemäß dem ArbeitnehmerInnenschutzgesetz (ASchG). Diese definiert den Mindestumfang an Betreuungsstunden, die Ihr Unternehmen jährlich benötigt.
Die Berechnung erfolgt anhand der Anzahl der Beschäftigten in Ihrem Unternehmen und der Art der Tätigkeiten. Grundsätzlich beträgt die Präventionszeit für die Sicherheitsfachkraft 40% der gesetzlich vorgeschriebenen Gesamtpräventionszeit. Die Präventionszeit richtet sich nach dem Tätigkeitsbereich: Für Büroarbeitsplätze werden 1,2 Stunden pro Mitarbeiter und Jahr angesetzt, für Produktions- oder Montagebereiche 1,5 Stunden pro Mitarbeiter und Jahr. Bei Nachtarbeit kommen zusätzlich 0,5 Stunden hinzu. Ein Bürobetrieb mit 10 Mitarbeitern benötigt somit etwa 4,8 Stunden Präventionszeit für die Sicherheitsfachkraft pro Jahr (40% von 12 Stunden).
Die Kostenfaktoren einer externen Sicherheitsfachkraft im Detail
Die Gesamtkosten für eine externe Sicherheitsfachkraft setzen sich aus mehreren Komponenten zusammen, die Sie bei der Budgetplanung berücksichtigen sollten.
1. Grundbetreuung gemäß Präventionszeit
Die gesetzlich vorgeschriebene Mindestbetreuungszeit bildet die Basis der Kostenberechnung. Diese umfasst regelmäßige Begehungen des Betriebs, grundlegende Beratung zu Arbeitssicherheitsthemen und die Mitwirkung bei der Erstellung und Aktualisierung von Sicherheitsdokumenten. Die Kosten variieren je nach Anbieter und Abrechnungsmodell.
2. Spezifische Leistungen nach Bedarf
Über die Grundbetreuung hinaus können zusätzliche Leistungen erforderlich sein. Dazu gehören detaillierte Arbeitsplatzevaluierungen, die Erstellung von Sicherheits- und Gesundheitsschutzdokumenten, Schulungen von Mitarbeitern zu Sicherheitsthemen sowie Unfallanalysen mit Ableitung von Präventionsmaßnahmen. Diese Leistungen werden meist im gleichen Stundensatz wie die Grundbetreuung abgerechnet, teilweise aber auch als Pauschalleistungen angeboten.
3. Erreichbarkeit und Beratung
Ein wichtiger Aspekt ist die kontinuierliche Verfügbarkeit Ihrer externen Sicherheitsfachkraft für Fragen und Notfälle. Die telefonische Beratung bei akuten Fragen, E-Mail-Support für dokumentierte Anfragen und kurzfristige Vor-Ort-Termine bei dringenden Anliegen sind oft in der Grundpauschale enthalten oder als Service-Paket buchbar.
4. Anfahrtskosten und Fahrtzeiten
Je nach Standort Ihres Unternehmens und dem Sitz der externen Sicherheitsfachkraft können Fahrtkosten anfallen. Bei regelmäßiger Betreuung ist oft eine Pauschalregelung möglich. Ein praktischer Tipp: Achten Sie auf einen regionalen Anbieter wie René Pal Consulting, der in Wien, Niederösterreich, dem Burgenland und der Ost-Steiermark tätig ist, um Anfahrtskosten zu minimieren.
Kostenmodelle für externe Sicherheitsfachkräfte
In der Praxis haben sich verschiedene Abrechnungsmodelle etabliert, die unterschiedliche Vorteile bieten. Bei der stundenbasierten Abrechnung werden die tatsächlich geleisteten Stunden mit transparenten Leistungsnachweisen abgerechnet, was besonders bei schwankendem Bedarf flexibel ist und hohe Kostentransparenz bietet.
Pauschale Betreuungsverträge hingegen arbeiten mit einem festen monatlichen oder jährlichen Betrag für einen definierten Leistungsumfang. Dies schafft Planungssicherheit für beide Seiten und bietet kalkulierbare Kosten ohne Überraschungen.
Als dritte Option bieten viele Anbieter vordefinierte Leistungspakete für unterschiedliche Unternehmensgrößen an, die eine Kombination aus Grundbetreuung und Zusatzleistungen enthalten und so maßgeschneiderte Lösungen je nach Unternehmensbedarf ermöglichen.
Individuelle und pauschale Preisgestaltung
Die Kosten einer externen Sicherheitsfachkraft hängen stark von den individuellen Anforderungen Ihres Unternehmens ab. Faktoren wie Unternehmensgröße, Branche, Anzahl der Standorte und spezifische Sicherheitsanforderungen spielen eine wichtige Rolle.
Viele Anbieter, wie René Pal Consulting, setzen auf pauschale Betreuungsmodelle, die auf Ihre spezifischen Bedürfnisse zugeschnitten werden. Dies bietet Ihnen:
- Planungssicherheit durch feste monatliche oder jährliche Kosten
- Keine versteckten Kosten für Anfahrt, Beratung oder Dokumentation
- Individuelle Leistungspakete, die genau zu Ihrem Unternehmen passen
- Transparente Kalkulation basierend auf der gesetzlich vorgeschriebenen Präventionszeit
Ein unverbindliches Erstgespräch hilft, den tatsächlichen Bedarf zu ermitteln und ein maßgeschneidertes Angebot zu erstellen.
Kosten sparen ohne Qualitätseinbußen
Die Kosten für eine externe Sicherheitsfachkraft lassen sich durch verschiedene Maßnahmen optimieren, ohne dabei an Qualität einzubüßen. Eine gute Vorbereitung der Begehungen mit bereitgehaltenen relevanten Unterlagen, vorbereiteten konkreten Fragen und informierten internen Ansprechpartnern führt zu einer effizienteren Nutzung der Betreuungszeit.
Auch die digitale Zusammenarbeit bietet Einsparpotenzial. Durch die Nutzung digitaler Dokumentationssysteme, Online-Meetings für Routinebesprechungen und E-Mail-Kommunikation für einfache Anfragen können Anfahrtskosten und Zeitaufwand reduziert werden.
Nicht zuletzt zahlt sich eine langfristige Zusammenarbeit aus. Die kontinuierliche Betreuung durch dieselbe Fachkraft ermöglicht den Aufbau von betriebsspezifischem Wissen und effizientere Abläufe durch Routine, was zu einem besseren Preis-Leistungs-Verhältnis über die Zeit führt.
Versteckte Kosten vermeiden: Worauf Sie achten sollten
Bei der Auswahl einer externen Sicherheitsfachkraft sollten Sie auf einige wichtige Punkte achten, um unerwartete Kosten zu vermeiden. Eine transparente Preisstruktur, bei der alle Leistungen klar definiert und bepreist sind, ist ebenso wichtig wie das Fehlen versteckter Zusatzkosten für Anfahrt, Materialien oder Dokumentation.
Achten Sie zudem auf Qualifikationsnachweise, denn eine gut qualifizierte SFK arbeitet effizienter und rechtssicherer. Auch die Erfahrung in Ihrer Branche ist ein wichtiger Faktor, da Branchenkenntnis Zeit und damit Kosten spart.
Die Kosten-Nutzen-Rechnung: Warum sich eine externe Sicherheitsfachkraft lohnt
Die Kosten einer externen Sicherheitsfachkraft sollten immer im Verhältnis zum Nutzen betrachtet werden. Zu den direkten Kosteneinsparungen zählen die Vermeidung von Bußgeldern bei Arbeitsinspektionen, die Reduzierung von Unfallkosten und Ausfallzeiten, die Optimierung von Arbeitsabläufen und Schutzmaßnahmen sowie die Vermeidung von Rechtsstreitigkeiten und Haftungsfällen.
Darüber hinaus gibt es zahlreiche indirekte Vorteile: Eine höhere Mitarbeiterzufriedenheit durch ein sicheres Arbeitsumfeld, geringere Fluktuation und weniger krankheitsbedingte Ausfälle, ein positives Unternehmensimage bei Kunden und Geschäftspartnern sowie Wettbewerbsvorteile bei Ausschreibungen und Zertifizierungen.
Die Kosten für eine externe Sicherheitsfachkraft sind eine Investition in die Sicherheit Ihres Unternehmens und Ihrer Mitarbeiter. Mit einem transparenten Betreuungsmodell, das auf Ihre spezifischen Bedürfnisse zugeschnitten ist, erhalten Sie genau die Unterstützung, die Ihr Unternehmen benötigt – ohne versteckte Kosten.
Bei René Pal Consulting legen wir Wert auf faire und transparente Preisgestaltung mit pauschalen Betreuungsmodellen. Wir erstellen Ihnen gerne ein individuelles Angebot, das genau auf die Anforderungen Ihres Unternehmens abgestimmt ist.
Haben Sie Fragen zu den Kosten einer externen Sicherheitsfachkraft oder benötigen Sie ein unverbindliches Angebot?
Kontaktieren Sie uns – wir beraten Sie gerne persönlich!

